Wissenschaftlicher Name
Salmo salar
Schwedischer Name
Lax
Maximale Länge
bis 150 cm
Maximales Gewicht
bis 40 kg
Laichzeit
Oktober–Januar über Kies in Flüssen
Schwedischer Rekord
28,7 kg (Meer, 1992) · 20,4 kg (Vänern, 1997)

Technik kurz erklärt

Im Fluss sind Fliegenfischen mit zweihändiger Rute und Spinnfischen mit Blinker oder Wobbler die Standardmethoden. Auf dem Vänern dominiert Schleppfischen mit Downriggern und Planerboards. Die Aufstiegszeit entscheidet über den Erfolg mehr als jede Köderwahl — Hochwasser nach Regen bringt Fische in Bewegung.

Gerät

Zweihandrute Klasse 8–10 für die großen Flüsse, Spinnrute mit 20–60 g Wurfgewicht als Alternative. Beim Schleppen auf dem Vänern gehören Downrigger, Echolot und ein großer Kescher zur Grundausstattung.

Umgang mit dem Fang

Lachse aus wilden Beständen sind der empfindlichste Teil des Systems. Kurzer Drill, Abhaken im Wasser, keine Fotos mit dem Fisch in der Luft und sorgfältiges Auslassen gegen die Strömung — bei geschützten Stämmen ist die Rückführung häufig vorgeschrieben.

Saison nach Land

  1. Jan Ruhig
  2. Feb Ruhig
  3. Mär Gut
  4. Apr Gut
  5. Mai Gut
  6. Jun Beste Zeit
  7. Jul Beste Zeit
  8. Aug Gut
  9. Sep Ruhig
  10. Okt Ruhig
  11. Nov Ruhig
  12. Dez Ruhig

Beste Zeit · Gut · Ruhig

Der Kalender zeigt Beißzeiten, keine Schonzeiten. Verbindliche Schonzeiten und Mindestmaße legt das jeweilige Gewässer fest und stehen auf der Gewässerseite.

Wo in Skandinavien

Offizielle Quellen

Stand: 04.08.2026

Häufige Fragen

Wann ist die beste Zeit zum Lachsangeln in Schweden?

Für die nordschwedischen Flüsse Juni und Juli, wenn der Aufstieg läuft. Auf dem Vänern liegt die stärkste Schleppphase im Frühjahr von März bis Mai.

Muss ich Lachsfänge melden?

In vielen Flüssen ja. Rückmeldepflicht, Fangfenster und die Unterscheidung zwischen markiertem Besatzlachs und wildem Fisch sind je Gewässer geregelt und ändern sich saisonal.

Was ist der Vänernlachs?

Ein Süßwasserlachs, der seinen gesamten Lebenszyklus im Vänern und dessen Zuflüssen verbringt. Die Stämme aus Gullspång und Klarälven sind genetisch eigenständig und besonders schützenswert.