Wissenschaftlicher Name
Coregonus spp.
Schwedischer Name
Sik
Maximale Länge
bis 70 cm
Maximales Gewicht
bis 5 kg
Laichzeit
Oktober–November über Kies
Schwedischer Rekord
6,2 kg · 2014

Technik kurz erklärt

Fliegenfischen mit Nymphen und kleinen Trockenfliegen an klaren Stellen ist die klassische Methode. Daneben funktionieren Vertikalangeln mit kleinen Pilkern und Grundangeln mit Wurm oder Mais. Im Winter ist Eisfischen mit feinen Haken oder Mormyschka in den Gebirgsregionen sehr produktiv.

Gerät

Zum Fliegenfischen Klasse 3–5 mit langen, feinen Vorfächern; die Maräne ist misstrauisch und die Bisse sind sehr weich. Beim Pimpeln reichen kleinste Mormyschkas und dünne monofile Schnur um 0,12 mm.

Umgang mit dem Fang

Maränen haben weiche Mäuler und lösen sich beim Drill leicht — konstanter, aber sanfter Druck ist besser als harte Rutenarbeit. Als Speisefisch ist sie in Schweden geschätzt; für die Entnahme gelten die Regeln des Reviers.

Saison nach Land

  1. Jan Gut
  2. Feb Gut
  3. Mär Gut
  4. Apr Ruhig
  5. Mai Gut
  6. Jun Gut
  7. Jul Beste Zeit
  8. Aug Beste Zeit
  9. Sep Beste Zeit
  10. Okt Gut
  11. Nov Ruhig
  12. Dez Gut

Beste Zeit · Gut · Ruhig

Der Kalender zeigt Beißzeiten, keine Schonzeiten. Verbindliche Schonzeiten und Mindestmaße legt das jeweilige Gewässer fest und stehen auf der Gewässerseite.

Wo in Skandinavien

Offizielle Quellen

Stand: 04.08.2026

Häufige Fragen

Wo fängt man in Schweden Maränen?

Vor allem in Norrland — in Gebirgsseen, großen Flüssen und entlang der Küste des Bottnischen Meerbusens. In Südschweden kommt die Art nur in einzelnen Seen vor.

Welche Methode ist auf Maräne am erfolgreichsten?

Fliegenfischen mit Nymphen und kleinen Trockenfliegen im Sommer, Eisfischen mit Mormyschka im Winter. Beides verlangt feines Gerät und leise Präsentation.

Wann laicht die Maräne?

Im Oktober und November über Kies- oder Steingrund, in strömendem Wasser oder auf flachen Bänken in Seen.