Wissenschaftlicher Name
Rutilus rutilus
Schwedischer Name
Mört
Maximale Länge
bis 49 cm
Maximales Gewicht
bis 1,7 kg
Laichzeit
Frühjahr ab etwa 10 °C
Schwedischer Rekord
1,726 kg · 49 cm · 1998

Technik kurz erklärt

Klassisches Posen- oder Grundangeln mit feinem Gerät ist die zuverlässigste Methode. Ein angefütterter Platz hält den Schwarm; danach entscheidet die Feinheit der Montage über die Bissausbeute. Beste Zeiten sind die frühen Morgen- und die Abendstunden im warmen Halbjahr.

Gerät

Eine 3,60–4,20 m lange Matchrute oder Stipprute, Haken der Größe 12–18 und eine Hauptschnur um 0,16 mm sind völlig ausreichend. Als Köder funktionieren Made, Wurm, Mais und Brotflocke; ein wenig Grundfutter erhöht die Trefferquote deutlich.

Umgang mit dem Fang

Plötzen sind empfindliche Fische mit weicher Schleimhaut. Hände anfeuchten, den Fisch nicht auf trockenem Boden ablegen und zügig zurücksetzen. Wer Köderfische entnimmt, sollte die Regeln des Reviers prüfen — das Umsetzen lebender Fische in andere Gewässer ist in Schweden nicht erlaubt.

Saison nach Land

  1. Jan Ruhig
  2. Feb Ruhig
  3. Mär Gut
  4. Apr Gut
  5. Mai Beste Zeit
  6. Jun Beste Zeit
  7. Jul Beste Zeit
  8. Aug Beste Zeit
  9. Sep Beste Zeit
  10. Okt Gut
  11. Nov Ruhig
  12. Dez Ruhig

Beste Zeit · Gut · Ruhig

Der Kalender zeigt Beißzeiten, keine Schonzeiten. Verbindliche Schonzeiten und Mindestmaße legt das jeweilige Gewässer fest und stehen auf der Gewässerseite.

Wo in Skandinavien

Offizielle Quellen

Stand: 04.08.2026

Häufige Fragen

Eignet sich die Plötze zum Angeln mit Kindern?

Ja — sie ist häufig, steht ufernah und lässt sich mit einfacher Posenmontage und Made oder Mais fangen. Ein flaches, windgeschütztes Ufer und etwas Grundfutter genügen meist für schnelle Erfolge.

Darf ich gefangene Plötzen als Köderfisch mitnehmen?

Innerhalb desselben Gewässers meist ja, sofern das Revier es zulässt. Lebende Fische in ein anderes Gewässer umzusetzen ist nicht erlaubt.

Wo steht die Plötze im Sommer?

In den frühen Morgen- und Abendstunden ufernah über Kraut und Sandflächen, tagsüber häufig etwas tiefer oder im Schatten von Stegen und überhängenden Bäumen.