Wissenschaftlicher Name
Abramis brama
Schwedischer Name
Braxen
Maximale Länge
bis 80 cm
Maximales Gewicht
bis 9 kg
Laichzeit
Mai–Juni im Flachen
Schwedischer Rekord
Kapitale Fische über 6 kg

Technik kurz erklärt

Grundangeln mit Futterkorb oder Method Feeder ist die effektivste Methode. Der Schwarm muss angefüttert und gehalten werden; ohne Futter bleibt der Platz meist stumm. Die produktivsten Zeiten sind die Nacht und die frühen Morgenstunden im Sommerhalbjahr.

Gerät

Feederrute um 3,60 m mit 60–100 g Wurfgewicht, Haken 10–14 und ein Futterkorb decken die Aufgabe ab. Als Köder funktionieren Wurm, Made, Mais und Boilies in kleinen Größen; das Grundfutter darf ruhig süß und feinkörnig sein.

Umgang mit dem Fang

Brassen haben eine dicke Schleimschicht, die sie vor Infektionen schützt. Auf Abhakmatte legen, nicht auf Kies oder Steg, Hände anfeuchten und den Fisch zügig zurücksetzen.

Saison nach Land

  1. Jan Ruhig
  2. Feb Ruhig
  3. Mär Ruhig
  4. Apr Gut
  5. Mai Beste Zeit
  6. Jun Beste Zeit
  7. Jul Beste Zeit
  8. Aug Beste Zeit
  9. Sep Gut
  10. Okt Gut
  11. Nov Ruhig
  12. Dez Ruhig

Beste Zeit · Gut · Ruhig

Der Kalender zeigt Beißzeiten, keine Schonzeiten. Verbindliche Schonzeiten und Mindestmaße legt das jeweilige Gewässer fest und stehen auf der Gewässerseite.

Wo in Skandinavien

Offizielle Quellen

Stand: 04.08.2026

Häufige Fragen

Wie erkenne ich einen Brassenplatz?

An aufsteigenden Bläschenketten über weichem Grund und an trübem, aufgewühltem Wasser in flachen Buchten — beides entsteht, wenn der Schwarm im Schlamm nach Nahrung gründelt.

Wann beißt der Brassen am besten?

Nachts und in den frühen Morgenstunden von Mai bis August. Angefüttert wird am besten schon am Vorabend.

Braucht man zum Brassenangeln viel Futter?

Ja, mehr als bei den meisten anderen Arten. Ein Schwarm frisst einen kleinen Futterplatz schnell leer und zieht dann weiter.