- Wissenschaftlicher Name
- Leuciscus aspius
- Schwedischer Name
- Asp
- Maximale Länge
- bis 120 cm
- Maximales Gewicht
- bis 12 kg
- Laichzeit
- April–Mai ab etwa 6 °C in strömendem Wasser
- Schwedischer Rekord
- Kapitale Fische über 8 kg
Technik kurz erklärt
Weit werfende Spinnmontagen mit schlanken Blinkern, Poppern und flach laufenden Wobblern an Strömungskanten. Der Rapfen ist scheu und wird durch Bootsverkehr und Uferbewegung schnell vertrieben — Distanz und Wurfweite sind wichtiger als Köderdetails. Vor jedem Ansatz gilt jedoch: erst prüfen, ob das Gewässer die Art überhaupt freigibt.
Gerät
Lange Spinnrute ab 2,70 m mit 15–50 g Wurfgewicht für maximale Wurfweite, dünne geflochtene Schnur und ein Fluorocarbon-Vorfach. Ein großer Kescher ist Pflicht, weil die Fische lang und im Drill sehr aktiv sind.
Umgang mit dem Fang
Da die Art vielerorts geschont ist, ist schonende Behandlung nicht optional. Fische im Wasser abhaken, waagerecht stützen und ohne Verzögerung freilassen. Widerhaklose Haken erleichtern das erheblich.
Saison nach Land
- Jan Ruhig
- Feb Ruhig
- Mär Ruhig
- Apr Ruhig
- Mai Gut
- Jun Beste Zeit
- Jul Beste Zeit
- Aug Beste Zeit
- Sep Gut
- Okt Ruhig
- Nov Ruhig
- Dez Ruhig
Beste Zeit · Gut · Ruhig
Der Kalender zeigt Beißzeiten, keine Schonzeiten. Verbindliche Schonzeiten und Mindestmaße legt das jeweilige Gewässer fest und stehen auf der Gewässerseite.
Wo in Skandinavien
- Rapfen angeln in Schweden 128 Gewässer
Offizielle Quellen
Stand: 04.08.2026
Häufige Fragen
Darf man in Schweden auf Rapfen angeln?
Nicht überall. Die Art ist potenziell gefährdet und in vielen Gewässern und Flussabschnitten geschont. Ein landesweites Verbot gibt es nicht, aber ohne ausdrückliche Freigabe des Reviers sollten Sie nicht gezielt auf Rapfen fischen.
Wo kommt der Rapfen in Schweden vor?
Vor allem in Mälaren, Vänern, Göta älv und Fyrisån sowie in weiteren großen Seen und Flüssen Mittelschwedens.
Wie fängt man Rapfen?
Mit weit geworfenen, schnell geführten Blinkern und Oberflächenködern an Strömungskanten — vorausgesetzt, das Gewässer erlaubt das gezielte Befischen der Art.