Wissenschaftlicher Name
Sander lucioperca
Schwedischer Name
Gös
Maximale Länge
bis 100 cm
Maximales Gewicht
bis 12 kg
Laichzeit
Frühjahr, meist April–Juni
Schwedischer Rekord
Kapitale Fische über 10 kg

Technik kurz erklärt

Vertikalangeln vom Boot über Kanten und Rinnen ist die präziseste Methode, Gummifisch am Jigkopf die vielseitigste. Vom Ufer lohnen Buhnen, Hafeneinfahrten und Einläufe in der Dämmerung. Entscheidend ist die Tiefe: Zander stehen fast immer dicht am Grund oder direkt an der Sprungschicht.

Gerät

Eine straffe Rute mit 15–45 g Wurfgewicht und direkter Rückmeldung, dünne geflochtene Schnur und ein Fluorocarbon-Vorfach um 0,35 mm. Weil Hechte im selben Wasser stehen, ist ein bissfestes Vorfach die sicherere Wahl, auch wenn es Bisse kostet.

Umgang mit dem Fang

Zander haben empfindliche Augen und einen druckempfindlichen Kiefer. Aus großer Tiefe gedrillte Fische leiden unter Druckausgleichsproblemen — wer in über zehn Meter Tiefe fischt, sollte entnehmen statt zurücksetzen oder flacher fischen.

Saison nach Land

  1. Jan Ruhig
  2. Feb Ruhig
  3. Mär Ruhig
  4. Apr Ruhig
  5. Mai Gut
  6. Jun Beste Zeit
  7. Jul Beste Zeit
  8. Aug Beste Zeit
  9. Sep Beste Zeit
  10. Okt Gut
  11. Nov Gut
  12. Dez Ruhig

Beste Zeit · Gut · Ruhig

Der Kalender zeigt Beißzeiten, keine Schonzeiten. Verbindliche Schonzeiten und Mindestmaße legt das jeweilige Gewässer fest und stehen auf der Gewässerseite.

Wo in Skandinavien

Offizielle Quellen

Stand: 04.08.2026

Häufige Fragen

Wann ist die beste Zeit zum Zanderangeln?

Die Sommer- und Frühherbstmonate Juni bis September, und innerhalb des Tages die Dämmerung sowie die Nacht. In klaren Seen verschiebt sich die Beißzeit deutlich in die Dunkelheit.

Gibt es ein Mindestmaß für Zander in Schweden?

Kein landesweit einheitliches. In mehreren Gewässern gilt 40 cm; der verbindliche Wert steht in den Regeln des jeweiligen Reviers beziehungsweise bei Havs- och vattenmyndigheten für Küste und die fünf großen Seen.

Wo fängt man in Schweden Zander?

In den großen, eher trüben Seen Süd- und Mittelschwedens — Mälaren, Hjälmaren, Vänern sowie den Seen Östergötlands und Södermanlands. Im Norden kommt die Art kaum vor.