Regeln & Schonzeiten
- Als entnommener Fisch zählt auch Fisch, der zurückgesetzt wird (siehe die Verhaltensregeln unten), gilt jedoch nicht für abgelaichte Fische (besa), Lachs unter 45 cm sowie Meerforelle (siehe Punkt 4). 4.
- Abgelaichte Fische (besa) und Lachsfische unter 45cm müssen zurückgesetzt werden (siehe die Verhaltensregeln unten).
- Hecht über 80cm muss zurückgesetzt werden. 3.
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Torstorp-Vallby-Veddige samfällighetsförening - Regeln Angelregeln für Torstorp-Vallby-Veddige samfällighetsförening Auf der Jahresversammlung am 6 März 2024 angenommen. Allgemeine Regeln für Angelkarten 1. Alle, die in Torstorp-Vallby-Veddige samfällighetsförening angeln, müssen die untenstehenden Regeln sowie die Verhaltensregeln für das Lachs- und Meerforellenangeln zur Kenntnis genommen haben und danach angeln! 2. Alle Angelkarten werden über iFiske.se https://www.ifiske.se/fiskekort-viskan-kullagard-asbro.htm gekauft 3. Wer eine Angelkarte gekauft hat, muss bereit sein, die Angelkarte auf dem Mobiltelefon vorzuzeigen. Fischereiberechtigte müssen sich ausweisen können. 4. Angeln darf nur an Angelplätzen erfolgen und nicht vom Boot oder von der Kullagårdsbron. Fischereiberechtigte dürfen vom Boot angeln, solange dadurch das Angeln vom Land nicht gestört wird. 5. Bei Åsbro darf derjenige, der eine Angelkarte gelöst hat, vom nördlichen Teil der Brücke angeln. Der südliche Teil der Brücke gehört nicht zu Torstorp-Vallby-Veddige samfällighetsförening. 6. Vorschriften und Satzungen, sowohl allgemeine als auch die für jedes Län geltenden, müssen sorgfältig beachtet werden. 7. Alle bis einschließlich 15 Jahre angeln ohne Angelkarte kostenlos. 8. Angelkarten für Jugendliche 16-18 Jahre sind kostenlos, müssen jedoch über iFiske gebucht werden. Es gibt fünf Angelkarten pro Tag. Diese Angelkarte gilt für die gesamte Strecke. 9. Ein Verstoß gegen geltende Bestimmungen führt dazu, dass das Recht zu angeln unverzüglich verwirkt wird. 10. Entlang der gesamten Torstorp-Vallby-Veddige samfällighetsförening gilt das Jedermannsrecht in Wald und Flur. Nicht stören, nicht zerstören. Lachs und Meerforelle 1. Die Angelsaison für Lachsfische ist 1 April - 31 August. Mit Lachsfischen sind Lachs und Meerforelle gemeint. Die Fische sollen im Monat September ungestört laichen können, um die Population zu erhöhen. 2. Maximal drei Lachsfische dürfen pro Person und Saison, 1 April - 31 August, entnommen werden. 3. Maximal ein entnommener Lachsfisch pro Person und Tag. Als entnommener Fisch zählt auch Fisch, der zurückgesetzt wird (siehe die Verhaltensregeln unten), gilt jedoch nicht für abgelaichte Fische (besa), Lachs unter 45 cm sowie Meerforelle (siehe Punkt 4). 4. Abgelaichte Fische (besa) und Lachsfische unter 45cm müssen zurückgesetzt werden (siehe die Verhaltensregeln unten). Diese Fische werden nicht in die Quote als entnommener Fisch eingerechnet. Zurückgesetzte Meerforelle wird nicht in die Quote eingerechnet. 5. Sämtliches Angeln darf widerhakenlos oder mit Widerhaken und mit drei Drillingshaken erfolgen. Gilt unabhängig von der Angelmethode. 6. Das Angeln darf nur mit Sportangelgeräten wie handgeführten Ruten ausgeübt werden. Es darf jeweils ein Angelgerät verwendet werden. 7. Mindestmaß für geflochtene Schnur 0,20. Mindestmaß für Nylonschnur 0,30. 8. Die Registrierung sämtlicher Fänge muss spätestens 24 Stunden nach dem Fangzeitpunkt auf I-fiske (https://www.ifiske.se/fisketips-viskan-kullagard-asbro.htm) erfolgen. Fischereiberechtigte müssen den Fang spätestens 24 Stunden nach dem Fangzeitpunkt per E-Mail an die E-Mail-Adresse des Vereins melden: [email protected]. Hecht und anderer Weißfisch 1. Die Saison für Hecht ist 1 Oktober - 31 März. 2. Hecht über 80cm muss zurückgesetzt werden. 3. Das Angeln darf nur mit Sportangelgeräten wie handgeführten Ruten ausgeübt werden. Es darf jeweils ein Angelgerät verwendet werden. 4. Hechtangeln wird nur in ruhigem Wasser und gemäß den Karten auf iFiske betrieben. 5. Das Angeln auf anderen Weißfisch folgt den Regeln des Länsstyrelsen. Die folgenden Verhaltensregeln gelten beim Angeln in Torstorp-Vallby-Veddige samfällighetsförening. Sie als Sportangler tragen die Verantwortung, den Fisch richtig zu behandeln, unabhängig davon, ob Sie den Fisch entnehmen oder zurücksetzen werden. Die Gesundheit des Fisches steht immer an erster Stelle. Wenn Sie einen Fisch drillen, ist das Ziel immer, den Fisch so schnell wie möglich zu landen. Die Drillzeit muss immer minimiert werden, unabhängig davon, ob der Fisch entnommen oder zurückgesetzt werden soll. Beim Drillen aus Angst, den Fisch zu verlieren, vorsichtig zu sein, kommt dem Fisch beim Zurücksetzen nicht zugute. Überproduktion von Milchsäure in der Muskulatur des Fisches erhöht die Belastungen für den Fisch. Dies trägt zu physiologischen Störungen bei, die dazu führen können, dass der Fisch stirbt. Hohe Wassertemperaturen (über 16 Grad) führen zu schlechteren Sauerstoffverhältnissen im Wasser, was beim Drill zu größerer Milchsäureproduktion führt. Die Milchsäureproduktion steigt unabhängig von Temperatur und Sauerstoffverhältnissen im Wasser, ist jedoch bei kälteren Temperaturen geringer. Der Fisch darf beim Landen niemals das Wasser verlassen. Wenn Sie zum Landen des Fisches einen Kescher als Hilfsmittel verwenden, muss der Fisch mit Ihrem Angelgerät in den Kescher geführt werden. Der Versuch, den Fisch mit dem Kescher zu fangen (zu jagen), ist ein Stressmoment und erhöht das Risiko, dass der Fisch flieht oder verletzt wird. Heben Sie den Fisch niemals im Kescher hoch, sondern lassen Sie Fisch und Kescher im Wasser. Achten Sie auch darauf, dass der Fisch nicht am Boden, an Steinen oder Ähnlichem scheuert. Befeuchten Sie immer die Hand, bevor Sie den Schwanzstiel des Fisches umfassen. Greifen Sie den Fisch niemals an einer anderen Stelle. Greifen Sie den Schwanzstiel niemals fester als nötig. Lösen Sie den Haken aus dem Maul des Fisches, wenn der Fisch im Wasser liegt. Achten Sie wiederum auch darauf, dass der Fisch nicht am Boden, an Steinen oder Ähnlichem scheuert. Wenn Sie Ihren Köder aus dem Maul des Fisches entfernt haben, halten Sie den Fisch am Schwanzstiel und wiederum nicht fester als erforderlich. Bemühen Sie sich, den Fisch so locker wie möglich zu halten. Lassen Sie den Fisch auf Ihrer anderen Handfläche ruhen, platzieren Sie diese hinter den Brustflossen und nicht direkt unter dem Bauch. Der Fisch muss immer unter der Wasseroberfläche gehalten werden. Richten Sie den Kopf des Fisches immer gegen die Strömungsrichtung, damit der Fisch sauerstoffreiches Wasser erhält. Geben Sie dem Fisch Zeit zur Erholung. Wenn der Fisch weiterschwimmen will, lassen Sie den Schwanzstiel los. Ziehen Sie den Fisch niemals im Wasser hin und her, um den Fisch „in Gang“ zu bringen; jedes Mal, wenn der Fisch zurückgezogen wird und das Wasser von hinten durch die Kiemenöffnungen strömt, wird kein Sauerstoff zugeführt. Wenn Sie Ihren Fisch in völlig stehendem Wasser gelandet haben, gehen Sie mit dem Fisch ins Wasser, wo die Strömung beginnt. Lachsfische sind im Allgemeinen die Art, die im Wasser am meisten Sauerstoff benötigt. Warmes Wasser bindet Sauerstoff sehr schlecht. Hier folgt ein Beispiel dafür, wie der Sauerstoffgehalt von der Wassertemperatur abhängt. Die Menge Sauerstoff, die sich im Wasser lösen kann, hängt von der Wassertemperatur ab; in 1-gradigem Wasser lösen sich ca 14,25 mg pro Liter, in 10-gradigem nur 11,25 und steigt die Wassertemperatur auf 20 Grad, lösen sich nicht mehr als 9 mg/liter. Die Meerforelle benötigt am meisten Sauerstoff, ca 14 mg/liter und Lachs durchschnittlich ca 12 mg/liter. Wenn Sie Ihren Fisch drillen, steigt der Sauerstoffverbrauch des Fisches; wenn Sie Ihren Fisch zurücksetzen wollen, verringert sich bei höheren Temperaturen die Chance, dass der Fisch überlebt. Bei längeren Drillzeiten und 16 Grad im Wasser steigt das Risiko, dass ein Zurücksetzen nicht gelingt. Ab 20 Grad im Wasser sollte man nicht angeln, wenn das Ziel ist, den Fisch zurückzusetzen. Unabhängig davon, ob Lachs oder Meerforelle, ist die Verletzlichkeit am größten, wenn sie frisch aus dem Meer aufgestiegen sind. Gleichzeitig ist es die Sehnsucht vieler Sportangler, gerade einen frisch aufgestiegenen Fisch am Haken zu haben. Es besteht das Risiko, dass die Drillzeit länger wird, weil der Fisch mehr Energie hat und die Muskulatur des Fisches deutlich lockerer und damit empfindlicher für die Behandlung ist. Die Schuppen des Fisches sitzen zudem sehr locker und die Hauptfunktion der Schuppen ist der Schutz des Fisches. Unter den Schuppen, in der Haut des Fisches, befinden sich Drüsen, die die Schleimschicht des Fisches erzeugen, welche den Fisch unter anderem vor Bakterien schützt. Die Schleimschicht ist bei frisch aufgestiegenen Fischen deutlich dünner und daher leichter zu beschädigen. Blutender frisch aufgestiegener Lachs darf nicht zurückgesetzt werden. Fische, die sich eine Zeit lang im Fluss aufgehalten haben, haben eine dickere Schleimschicht, die Muskulatur ist deutlich „härter“ und die Schuppen sitzen fester. Jeder Fisch muss jedoch immer korrekt behandelt werden (siehe oben), auch wenn ein frisch aufgestiegener Fisch immer verletzlicher ist. Die Gesundheit des Fisches steht immer an erster Stelle. Einen Fisch zurückzusetzen funktioniert sehr gut, solange die Bedingungen und die Handhabung erfüllt sind. Stellen Sie sicher, dass Ihre Ausrüstung an das Angeln, das Sie betreiben möchten, und die herrschenden Bedingungen angepasst ist. Und vergessen Sie nicht, dass Ihr Erlebnis und Ihre Geschichte mehr wert sind als ein Foto des Fisches.
Stand: 20.08.2026 · Quelle: iFiske
