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Venjanssjön ist ein großer See, der 53 km westlich von Mora und 43 km nordöstlich von Malung liegt.Der See ist in seiner Tiefe sehr unterschiedlich mit vielen Untiefen, Buchten und Inseln und daher mit dem Boot etwas schwer zu navigieren. Einige Untiefen sind mit Fichtenreisig oder Bojen markiert, eine detaillierte Tiefenkarte gibt es für den See, Der See hat viel Hecht und Barsch.Schleppangeln ist beliebt und jedes Jahr werden Wettbewerbe veranstaltet. Das Boot muss vor dem Einsetzen unbedingt kontrolliert werden, um Ansteckung zu verhindern.Der See hat einen bedrohten Bestand einer Maräne, die nur in einem anderen See in Dalarna vorkommt. Kontrollgebühr wird angewandt. Der See enthält ansonsten Barsch, Hecht, Forelle, Kleine Maräne u.a. Venjanssjön friert in normalen Wintern stark zu und zieht viele Eisangler an. Wettbewerbe werden manchmal veranstaltet, auch wenn die Pandemie dies in den letzten Jahren eingeschränkt hat. Die Rolle des Sees als Wasserspeicher im Regulierungsgebiet des Dalälven führt dazu, dass er im Winter gut 4,5 Meter abgesenkt wird.Venjanssjön war historisch ein sehr reiches Gewässer. Lange bevor die Gegend feste Siedlungen hatte, legten vor allem Bauern aus Vika und Mora Angelplätze an den Ufern an, um Fisch als Wintervorrat zu sammeln. Als die feste Siedlung so groß war, dass sie die Einrichtung einer eigenen Kirchgemeinde veranlasste, 1607, forderten die genannten Bauern, dass ihnen aufgrund seiner Bedeutung für die Versorgung ein großer Teil des Sees zufallen sollte. Die Folge war, dass die neue Kirchgemeinde sanduhrförmig wurde. Das Kirchgemeindesiegel zeigte eine Fischerhütte mit zum Trocknen aufgehängten Fischernetzen. Der reiche Fischbestand ist in vielen anderen Zusammenhängen bezeugt. Beim Bau des Kraftwerks Johannisholm wurde die Fischwanderung teils durch das Kraftwerk selbst, aber auch durch eine Aufstauung des größten Zuflusses, Vanån, eingeschränkt. Später wurden auch der zweitgrößte, Ogströmmen, und teilweise Kräggån an dessen Mühlendamm aufgestaut. Der Fischbestand des Sees hat sich seit dem Kraftwerksbau so verändert, dass die Forelle von einer der häufigsten zu einem seltenen Fang reduziert wurde.Der See kann nicht allein einen Forellenbestand bilden, fließendes Wasser ist für das Laichen der Forelle erforderlich, und angrenzende Wasserläufe haben daher eine wichtige Rolle. Der aktuelle Fischbestand besteht aus Hecht, Maräne, Kleiner Maräne, Brasse, Barsch, Rotauge u.a. Hechte werden oft von besuchenden Schleppanglern sowie beim Angeln mit Angeldon gefangen. Maräne wird von lokalen Fischern beim Zugnetzfischen gefangen, das eine wachsende lokale Tradition ist. Das Interesse am Fischbestand konzentrierte sich auf die Erhaltung der sog. Venjansmaräne, Planktonmaräne oder Coregonus nilssoni, die für die Einwohner von Venjan eine wichtige Nahrungs- und Einkommensquelle war. Freies Angeln für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre. Nur Handgerät Venjanssjöns FVOF beabsichtigt einerseits, die Fangmöglichkeiten im See gemäß dem Wasserurteil wiederherzustellen, andererseits zu versuchen, einen natürlichen Forellenbestand wiederherzustellen. Die Zwecke sind sowohl, den Bewohnern die Möglichkeit zu Fängen zurückzugeben, als auch Venjanssjön zu einem attraktiveren Ziel für Angeltourismus zu machen.